Mit dem Ergebnis zur Kommunalwahl 2014 werden die Weichen für die Zukunft unseres schönen Ortes gestellt – und die nächste Wahl ist erst wieder im Jahr 2020! Wählen Sie die Kandidaten der Dorfgemeinschaft, damit die Entscheidungen im Gemeinderat endlich wieder beständiger werden.
Für uns ist Bürgernähe kein Schlagwort, sondern gehört zum Selbstverständnis der Dorfgemeinschaft und ihrer Vertreter im Gemeinderat:
  • Die „Aktuelle Viertelstunde“, die 2002 von uns erfolgreich beantragt wurde, nutzen Bürgerinnen und Bürger gern und häufig, um Anregungen und Fragen an die Bürgermeister und den Gemeinderat zu richten.
  • Mit unserer Internetseite www.dorfgemeinschaft-tuerkenfeld.de informieren wir Sie regelmäßig und zeitnah über alle wichtigen Themen, Entwicklungen, Diskussionen und Entscheidungen des Gemeinderates.
  • Auch in der laufenden Amtsperiode folgte der Gemeinderat unserem Antrag, einzelne, für den nichtöffentlichen Teil der Beratungen vorgesehene Tagesordnungspunkte öffentlich zu behandeln. So fand zum Beispiel die Vorbesprechung des Gemeindehaushalts 2013 auf unsere Initiative hin nach mehreren Jahren wieder vor interessierten Zuhörern statt.
  • Auch in Zukunft stehen wir für eine aktive Bürgerbeteiligung und die vermehrte Einbeziehung der Bürger in Entscheidungsprozesse des Gemeinderates.
  • Wir wollen bei Vorhaben und Projekten der Gemeinde innovative und umweltfreundliche Konzepte fördern unter ausdrücklicher Beteiligung von Fachleuten aus der Bürgerschaft, die die Themen bis zum Abschluss begleiten.
Viele Familien haben in den letzten Jahren in Türkenfeld ein neues Zuhause gefunden. Angesichts der sich ändernden Bedürfnisse junger Familien haben wir die Initiative der Gemeinde, eine Kita zu errichten, von Anfang an unterstützt.
Damit unser Ort auch in Zukunft für Familien attraktiv bleibt, engagiert sich die Dorfgemeinschaft aktiv in der Dorfentwicklung. Wir setzen uns ein
  • für Orte der Begegnung wie z. B. Kinderspielplätze, einen Abenteuerspielplatz, Bolzplätze und Spielmöglichkeiten am Höllbach,
  • für Flächen und Örtlichkeiten auch für Jugendliche, die nicht in einem Verein eingebunden sind,
  • für Kinderbetreuungsmöglichkeiten während der Ferien und bei Krankheit,
  • für einen gemütlichen und ansprechenden öffentlichen Treffpunkt (z. B. Café) zum Austausch und zur Begegnung und
  • für einen öffentlichen WLAN-Zugang z.B am Platz vor dem Linsenmannhaus/Schlossplatz.
Eine wohnortnahe Schule ist uns ein Anliegen. Während anderswo Schulen geschlossen werden, ist es uns in Türkenfeld gelungen, den Schulstandort durch die Renovierung, den Neubau der Turnhalle und die Mittagsbetreuung zu festigen. Wir setzen uns auch weiter dafür ein, den Schulstandort Türkenfeld zu erhalten, zu stärken und nach Möglichkeit auszubauen.
Türkenfeld ist ein Ort, in dem Jugendliche sich gemäß ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen entwickeln und aktiv in die Gemeinschaft einbringen können.
Unser Jugendreferent Stefan Zöllner engagierte sich 2012 besonders für die Schaffung eines gemeindlichen Jugendraumes in den Räumlichkeiten der Schule.
Die Dorfgemeinschaft will noch mehr für unsere Kinder und Jugendlichen erreichen und setzt sich ein für
  • altersgemäße Freizeitangebote,
  • die Einrichtung eines Jugendbeirats und
  • einen Proberaum für Musikbands.
Der demographische Wandel macht auch vor Türkenfeld nicht Halt. Dieser Entwicklung müssen wir begegnen und die Weichen dahingehend stellen, dass die Türkenfelder sich auch im Alter gut aufgehoben und in die Gemeinschaft eingebunden fühlen. Viele ältere Bürger wollen nicht in ein Altenheim außerhalb Türkenfelds umziehen, sondern im Dorf bleiben. Dazu braucht man barrierefreien Wohnraum.
Die Dorfgemeinschaft wird
  • nach Modellen für seniorengerechtes Wohnen am Ort suchen und diese fordern und fördern,
  • die Interessen auch der älteren Mitbürger im Gemeinderat vertreten und
  • sich bei der Bahn für einen barrierefreien Zugang zur S-Bahn einsetzen.
Unsere Gemeinde verfügt über eine ausgewogene Wirtschaftsstruktur, deren Kernbereich der Mittelstand bildet. Die landwirtschaftlichen Betriebe sind trotz des unübersehbaren Strukturwandels wichtiger Bestandteil unseres Dorfes.
  • Der Erhalt einer bäuerlichen und familiären Landwirtschaft dient dem Bestand der Kulturlandschaft und dem Schutz des Trinkwassers und damit auch dem Interesse der Türkenfelder Bürger.
  • Für bestehende, ortsprägende landwirtschaftliche Gebäude, die nicht mehr herkömmlich genutzt werden, wollen wir, wie in anderen Gemeinden auch, den Besitzern bei einer möglichen neuen Nutzung helfen.
Nur wer langfristig denkt, kann Großes bewirken. Durch das Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger verfügt unsere Gemeinde endlich über ein eigenes Glasfasernetz und einen zukunftssicheren Breitbandanschluss. Wir freuen uns darüber, dass Verwaltung und Gemeinde – anders als an vielen anderen Orten – dieses Engagement frühzeitig aktiv unterstützt haben.
Ein positives Image unserer Gemeinde erleichtert die Einrichtung neuer Arbeitsplätze und sichert vorhandene Stellen. Wir setzen uns deshalb für eine aktive Wirtschaftsförderung ein, die den dörflichen Charakter bewahrt und zusätzlichen motorisierten Verkehr vermeidet.
Die Dorfgemeinschaft wird alle Projekte zur Energieeinsparung und zum rationellen Energieeinsatz unterstützen. Der zuständige Arbeitskreis des Gemeinderates hat – unter der Leitung von Gemeinderat Robert Müller – zahlreiche Vorschläge insbesondere für die Schule und das Feuerwehrhaus erarbeitet. Ziel war dabei auch, die Heizkosten für die Gemeinde zu senken. Leider ist die Umsetzung weitgehend an den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen im Gemeinderat gescheitert. Für die Zukunft der Gemeinde hoffen wir auf einen Neubeginn im neugewählten Gemeinderat unter veränderten Mehrheitsverhältnissen.
Erfolgreich war der Arbeitskreis bei der Suche nach einer geeigneten Fläche zum Bau einer Photovoltaik-Freilandanlage. Allein dieses Projekt liefert die Hälfte des Strombedarfs von Türkenfeld.
Türkenfeld ist gut an das öffentliche Nahverkehrsnetz angebunden. Diese wichtige Verbindung nach München möchten wir weiter fördern und verbessern.
Die Dorfgemeinschaft setzt sich daher ein für
  • einen durchgehenden 20-Minuten Takt für Türkenfeld – die Dorfgemeinschaft unterstützt deshalb seit mehreren Jahren die Bürgerinitiative „S4-Ausbau-jetzt“ mit einem finanziellen Beitrag,
  • den Ausbau des Lärmschutzes an der Bahnstrecke,
  • Ladestationen für Elektroautos und Pedelecs an geeigneten Stellen,
  • die Verbesserung der Abstellmöglichkeiten für Fahrräder am Bahnhof – z.B. durch Fahrradgaragen und
  • den weiteren Ausbau des regionalen Verkehrsverbunds durch zusätzliche Busse und Sammeltaxis.
Der TSV Türkenfeld 1923 e.V. bietet in Türkenfeld ein umfangreiches Sportangebot. Viele ehrenamtliche Trainingsleiter – unter anderem DG-Gemeinderat Stefan Zöllner – unterrichten unterschiedliche Sportarten. Den Turnhallen-Neubau haben wir daher mit großem Einsatz begleitet und uns aktiv in den gemeindlichen Arbeitskreisen „Turnhalle“ und „Energie“ bei der Erstellung sinnvoller Bau-, Nutzungs- und Energiekonzepte beteiligt, die zum Teil umgesetzt wurden.
Die Dorfgemeinschaft unterstützt darüber hinaus Pläne,
  • einen Beachvolleyballplatz zu schaffen, wie dies auch vom TSV gewünscht wird,
  • die Flutlichtanlage auf dem Sportplatz zu ergänzen, die im Frühjahr und Herbst oft nur unzureichend ausleuchtet und
  • das Schwimmbad in der Volksschule Türkenfeld zu erhalten. Der auf Vorschlag der Dorfgemeinschaft auf „Vertrauensbezahlung“ umgestellte Kassenbetrieb funktioniert. Auch diese Maßnahme senkt die laufenden Betriebskosten unseres Schwimmbads. Wir möchten das Lehr- und Schwimmbecken jedoch durch zusätzliche Maßnahmen auch langfristig erhalten. Unter anderem schlagen wir eine verstärkte Werbung für die öffentliche Nutzung vor und spezielle Badetage für „Jung“ und „Alt“.
Das kulturelle Angebot in unserer Gemeinde ist vielfältig. Die Dorfgemeinschaft Türkenfeld setzt auf diese Vielfalt und auf ein ausgewogenes Verhältnis von öffentlichem und privatem Engagement, von Heimatpflege und Weltoffenheit, von Moderne und Tradition.
Unser Gemeinderatsmitglied Valentin Schmitt ist als Kulturreferent immer wieder dafür eingetreten, dass Kultur stets einer Subventionierung bedarf und nicht mit wirtschaftlicher Rentabilität gegengerechnet werden kann
 Wir wollen
  • die Zusammenarbeit aller Kulturschaffenden fördern, z.B. durch die Gründung eines Kulturvereins.
  • mehr finanzielle Mittel für kulturelle Belange bereitstellen, z.B. die Förderung der musikalischen Ausbildung den gestiegenen Preisen und Schülerzahlen anpassen
  • die kulturelle Arbeit der Vereine unterstützen,
  • die Nutzung der Mensaküche auch für Veranstaltungen in der Schönbergaula,
  • für kulturelle Veranstaltungen Raum schaffen,
  • einen Proberaum für Musikbands einrichten und
  • Kulturveranstaltungen im Dorf unterstützen.
Kultur bedeutet auch das Zusammentreffen von Menschen zum Gespräch. Unser Dorfweiher soll wieder Dorfmittelpunkt und Begegnungsort für Jung und Alt werden – warum nicht auch zum Baden?
Die ursprünglich aus der Sorge um die Entwicklung Türkenfelds entstandene Idee einer staatlich geförderten Dorfentwicklung haben wir von Anfang an unterstützt. Damit haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, umfassend die weitere Zukunft unseres Dorfes und somit unserer Heimat mitzugestalten. Wir möchten diese große Chance nicht ungenutzt lassen und unterstützen ausdrücklich das Engagement vieler Türkenfelder, die sich für unsere Gemeinde einsetzen und ihre Ideen und ihre ehrenamtliche Arbeit einbringen.
Wir meinen:
  • Viele Maßnahmen, die in unserem Programm genannt wurden, lassen sich im Zuge der Dorfentwicklung mit Hilfe staatlicher Mittel realisieren.
  • Die langfristige und vorausschauende Entwicklung muss im Hinblick auf die Bedürfnisse unserer sich demographisch wandelnden Gesellschaft aktiv gestaltet werden.

 

Informationen

  • Machen Sie mit, bringen Sie sich ein!

      „Politik darf man nicht allein den Politikern überlassen, man sieht doch, wohin das führt!“ – eine etwas platt-populistische Feststellung mit einem wahren Kern. Das Prinzip, auf dessen Grundlage unser Gemeinwesen funktioniert, nennt sich „Repräsentative Demokratie“. Soll heißen: Der Bürger wählt für fällige Entscheidungen seine Stellvertreter. Und meistens funktioniert das ja auch ganz gut. Manche Entscheidungen erfordern allerdings einen Grad von Sachverstand und Fachwissen, den kaum jemand so ohne weiteres mitbringt – zusätzliche Fertig- und Fähigkeiten von „außen“ schaden da bestimmt nicht. Zumal in unseren Zeiten, in denen der Austausch von Argumenten und Ideen so viel leichter geworden ist als früher. Rein technisch gesehen wäre also mehr Bürgerbeteiligung durchaus machbar. Vorausgesetzt, die Bürger wollen das… Langer Schreibe kurzer Sinn: Machen Sie mit, bringen Sie sich ein! Werden Sie Mitglied in der Dorfgemeinschaft. Der erste Schritt: Schauen Sie einfach mal vorbei, lernen Sie uns kennen, hören Sie zu und diskutieren Sie mit uns. Der zweite Schritt: Laden Sie sich Ihr Beitrittsformular herunter, füllen Sie es aus und lassen Sie es uns zukommen. Und natürlich können Sie auch den zweiten Schritt vor dem ersten tun – Hauptsache, Sie engagieren sich – für Ihre Ziele, für Ihren Ort, für die Zukunft auch der nächsten Generation.

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