22. August 2015 - An einem schönen Sommertag mit strahlendblauem Himmel – lud die Dorfgemeinschaft ihre Mitglieder und Freunde, um gemeinsam mit Vertreter der evangelischen Kirche Grafrath den Gedenkstein für Robert Dengler einzuweihen.

Der Einladung folgten 22 Gäste, darunter Pfarrer Christian Dittmar und die Kirchenvorstandsmitglieder Paul Böser, Doris Ksibi und Christian Mitter – Damen und Herren, die Robert Dengler vor seinem Tod am 22.08.2007 kennen und schätzen lernten. In Anwesenheit von Denglers Frau Erdmute erinnerte der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Stefan Zöllner an die vielfältigen Verdienste des Verstorbenen in seiner Heimatgemeinde u.a. im Zusammenhang mit der Gründung der Bürgersolaranlage auf dem Schuldach und die Vereinsgründung der Dorfgemeinschaft. Pfarrer Dittmar freute sich über die Einladung zu diesem Anlass, da Denglers Engagement auch in der evangelischen Kirchengemeinde Grafrath unübersehbar bzw. „unüberhörbar“ nachwirkt(e). Nach dem „offiziellen“ Teil ließen sich die Gäste im Schatten des 2010 gepflanzten Lindenbaums die von der Dorfgemeinschaft kredenzte Brotzeit schmecken.  

Der Felsen, der vom Brüderpaar Gerhard und Robert Müller ausgesucht und vor der Tanzlinde aufgestellt wurde, erhielt vom Kunstschmied Martin Schlögl eine dekorative, aber dennoch schlichte Metalltafel mit der Aufschrift: „In Erinnerung an Herrn Robert Dengler (geboren 1935, gestorben 2007), langjähriges Mitglied des evangelischen Kirchenvorstandes und Gründungsmitglied der Dorfgemeinschaft Türkenfeld e.V.

Stefan Zöllner

 

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      „Politik darf man nicht allein den Politikern überlassen, man sieht doch, wohin das führt!“ – eine etwas platt-populistische Feststellung mit einem wahren Kern. Das Prinzip, auf dessen Grundlage unser Gemeinwesen funktioniert, nennt sich „Repräsentative Demokratie“. Soll heißen: Der Bürger wählt für fällige Entscheidungen seine Stellvertreter. Und meistens funktioniert das ja auch ganz gut. Manche Entscheidungen erfordern allerdings einen Grad von Sachverstand und Fachwissen, den kaum jemand so ohne weiteres mitbringt – zusätzliche Fertig- und Fähigkeiten von „außen“ schaden da bestimmt nicht. Zumal in unseren Zeiten, in denen der Austausch von Argumenten und Ideen so viel leichter geworden ist als früher. Rein technisch gesehen wäre also mehr Bürgerbeteiligung durchaus machbar. Vorausgesetzt, die Bürger wollen das… Langer Schreibe kurzer Sinn: Machen Sie mit, bringen Sie sich ein! Werden Sie Mitglied in der Dorfgemeinschaft. Der erste Schritt: Schauen Sie einfach mal vorbei, lernen Sie uns kennen, hören Sie zu und diskutieren Sie mit uns. Der zweite Schritt: Laden Sie sich Ihr Beitrittsformular herunter, füllen Sie es aus und lassen Sie es uns zukommen. Und natürlich können Sie auch den zweiten Schritt vor dem ersten tun – Hauptsache, Sie engagieren sich – für Ihre Ziele, für Ihren Ort, für die Zukunft auch der nächsten Generation.

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