Gemeinderatssitzung am 25.03.2015 –Anmerkungen von Gerhard Müller

Top 4 – geplantes Baugebiet „Am Bühlacker“

Bei der Vorstellung des Bebauungsplanentwurfs viel als erstes Folgendes auf: Null Grünfläche, null öffentliche Parkplätze, noch dichtere Bebauung, als bei der im Herbst vorgelegten Skizze. Uns ist bewusst, dass bei der Schaffung von günstigem Bauland für Einheimische eventuell Abstriche zu machen sind gegenüber den guten Ideen der laufenden Dorfentwicklung. „Günstig“ darf dabei aber nicht heißen „um jeden Preis“. Der Gemeinderat übergab daher einstimmig die weiteren Planungen an einen Arbeitskreis gebildet aus je 2 Vertretern der Fraktionen, Herrn Martin vom Planungsverband München und dem Ortsentwicklungsplaner Otto Kurz. Die „Dorfgemeinschaft“ wird mit Sabeeka Gangjee-Well und Robert Müller vertreten sein.

Top 10 – Straßenausbau Germanen- und Keltenstraße

Eine große Mehrheit der Anwohner hatte sich in einer Umfrage gegen den Ausbau ihrer Straße im Jahre 2016 ausgesprochen, was bei der finanziellen Belastung für den Einzelnen erst einmal durchaus verständlich ist. Der Gemeinderat folgte dem Bürgerwunsch, mit einer Mehrheit von 9:6, wobei aber deutlich wurde, dass auf lange Sicht ein Ausbau unumgänglich sein wird. Ich denke: Eigentum verpflichtet, und ca. die Hälfte der Türkenfelder sind ihrer Verpflichtung auch schon nachgekommen.

Informationen

  • Machen Sie mit, bringen Sie sich ein!

      „Politik darf man nicht allein den Politikern überlassen, man sieht doch, wohin das führt!“ – eine etwas platt-populistische Feststellung mit einem wahren Kern. Das Prinzip, auf dessen Grundlage unser Gemeinwesen funktioniert, nennt sich „Repräsentative Demokratie“. Soll heißen: Der Bürger wählt für fällige Entscheidungen seine Stellvertreter. Und meistens funktioniert das ja auch ganz gut. Manche Entscheidungen erfordern allerdings einen Grad von Sachverstand und Fachwissen, den kaum jemand so ohne weiteres mitbringt – zusätzliche Fertig- und Fähigkeiten von „außen“ schaden da bestimmt nicht. Zumal in unseren Zeiten, in denen der Austausch von Argumenten und Ideen so viel leichter geworden ist als früher. Rein technisch gesehen wäre also mehr Bürgerbeteiligung durchaus machbar. Vorausgesetzt, die Bürger wollen das… Langer Schreibe kurzer Sinn: Machen Sie mit, bringen Sie sich ein! Werden Sie Mitglied in der Dorfgemeinschaft. Der erste Schritt: Schauen Sie einfach mal vorbei, lernen Sie uns kennen, hören Sie zu und diskutieren Sie mit uns. Der zweite Schritt: Laden Sie sich Ihr Beitrittsformular herunter, füllen Sie es aus und lassen Sie es uns zukommen. Und natürlich können Sie auch den zweiten Schritt vor dem ersten tun – Hauptsache, Sie engagieren sich – für Ihre Ziele, für Ihren Ort, für die Zukunft auch der nächsten Generation.

Scroll to top