Notizen zur Gemeinderatssitzung vom 15.10.2014

von Valentin Schmitt

TOP 2 Bauantrag: Neubau auf dem Gelände Birkenweg 7

Bebauungen in den Außenräumen Türkenfelds werden im Gemeinderat meist kontrovers diskutiert: Einerseits ist  oft die gegenwärtige Situation nicht befriedigend (alte, leer stehende Fabrikgebäude, dubiose Mietverhältnisse), anderseits sollten keine neuen Satellitensiedlungen im Außenraum entstehen. Privilegierungen (z.B. für die Landwirtschaft) schränken ebenfalls die Entscheidungsmöglichkeiten der Gemeinde erheblich ein.

Deshalb stimmte die Mehrzahl der Ratsmitglieder (9:5) gegen den Bauantrag, bei dem eine massive Neubebauung mit 656 m² Wohnfläche vorgesehen ist.

TOP 4   Betreuung der Grundschulkinder über 16:15 hinaus und in den Ferienzeiten

Nach der Auswertung der Bedarfsumfrage ist durchaus reges Interesse an weitreichenderen Betreuungsangeboten vorhanden.

Der Gemeinderat beauftragt einstimmig den Bürgermeister ein Konzept für eine Hortbetreuung auszuarbeiten, wobei die vorhandenen Räumlichkeiten verwendet werden sollten. Also keine Neubauten.

TOP 8  Asylbewerber

Nach dem Verteilungsschlüssel des Landratsamtes soll die Gemeinde Türkenfeld bis zu 45 Asylbewerber aufnehmen. Dabei werden private Vermieter gesucht, die ihren freistehenden Wohnraum über das Landratsamt an Asylanten vermieten wollen. Diskutiert wurde auch eine Containerlösung, evtl. auf dem Grundstück hinter dem Wertstoffhof.

                                                                                                                                                                          

Informationen

  • Machen Sie mit, bringen Sie sich ein!

      „Politik darf man nicht allein den Politikern überlassen, man sieht doch, wohin das führt!“ – eine etwas platt-populistische Feststellung mit einem wahren Kern. Das Prinzip, auf dessen Grundlage unser Gemeinwesen funktioniert, nennt sich „Repräsentative Demokratie“. Soll heißen: Der Bürger wählt für fällige Entscheidungen seine Stellvertreter. Und meistens funktioniert das ja auch ganz gut. Manche Entscheidungen erfordern allerdings einen Grad von Sachverstand und Fachwissen, den kaum jemand so ohne weiteres mitbringt – zusätzliche Fertig- und Fähigkeiten von „außen“ schaden da bestimmt nicht. Zumal in unseren Zeiten, in denen der Austausch von Argumenten und Ideen so viel leichter geworden ist als früher. Rein technisch gesehen wäre also mehr Bürgerbeteiligung durchaus machbar. Vorausgesetzt, die Bürger wollen das… Langer Schreibe kurzer Sinn: Machen Sie mit, bringen Sie sich ein! Werden Sie Mitglied in der Dorfgemeinschaft. Der erste Schritt: Schauen Sie einfach mal vorbei, lernen Sie uns kennen, hören Sie zu und diskutieren Sie mit uns. Der zweite Schritt: Laden Sie sich Ihr Beitrittsformular herunter, füllen Sie es aus und lassen Sie es uns zukommen. Und natürlich können Sie auch den zweiten Schritt vor dem ersten tun – Hauptsache, Sie engagieren sich – für Ihre Ziele, für Ihren Ort, für die Zukunft auch der nächsten Generation.

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