Das Foto aus dem Jahr 2004 zeigt Georg Kapfer zusammen mit Gaby Klöckler und Gerda Böser bei der Übergabe eines Präsents der Dorfgemeinschaft anlässlich seines 40-jährigen Priesterjubiläums, dessen Feier er mit dem Abschluss der Kirchenrenovierung verband. 

Das Foto aus dem Jahr 2004 zeigt Georg Kapfer zusammen mit Gaby Klöckler und Gerda Böser
bei der Übergabe eines Präsents der Dorfgemeinschaft anlässlich seines 40-jährigen Priesterjubiläums,
dessen Feier er mit dem Abschluss der Kirchenrenovierung verband.

Er wird uns fehlen!

In seiner Wahlheimat Neuburg an der Donau starb am 23. August 2015 Georg Kapfer, der ehemalige katholische Pfarrer und hoch geschätzte Mitbürger in Türkenfeld.

Wir alle trauern nicht nur um einen Geistlichen, der sich stets für die Ökumene einsetzte, sondern auch um einen an allen Themen abseits der Kirche interessierten Menschen. Ob es um die Gründung der Theatergruppe im Pfarrheim ging oder um die Initiierung des inzwischen alljährlichen Weinfestes, ob der Kirchenchor Unterstützung benötigte oder ein Begleiter der Kinder beim Laternenumzug am Weiher gesucht wurde, immer hatte Pfarrer Kapfer „seine Finger im Spiel.“ Und auch an der Ortspolitik nahm er regen Anteil und versäumte keine der alljährlichen Bürgerversammlungen.

Unvergessen für uns alle auch sein sportliches Engagement: Anlässlich eines Benefizfußballspieles zur Unterstützung der Kirchensanierung jagte er vor ca. 15 Jahren als Spieler im Team der „11 Apostel“ bzw. „14 Scheinheiligen“ auf dem Rasen des TSV Türkenfeld dem runden Leder hinterher.

„Wenn man am Ball bleiben will, muss man sich mit der Materie auseinandersetzen“, so Kapfers Zitat in einem Presseartikel, der zu dessen goldenen Priesterjubiläum im vergangenen Jahr in der Augsburger Allgemeinen erschien (http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Ein-Pfarrer-bleibt-am-Ball-id30637212.html). Ein Motto, das Georg Kapfer offensichtlich bei all seinen Aktivitäten geleitet hat.

Uns wird Kapfer, der kurz vor Vollendung seines 80. Lebensjahres stand, sehr fehlen.

 

Das Foto aus dem Jahr 2004 zeigt Georg Kapfer zusammen mit Gaby Klöckler und Gerda Böser bei der Übergabe eines Präsents der Dorfgemeinschaft anlässlich seines 40-jährigen Priesterjubiläums, dessen Feier er mit dem Abschluss der Kirchenrenovierung verband.

 

 

Informationen

  • Machen Sie mit, bringen Sie sich ein!

      „Politik darf man nicht allein den Politikern überlassen, man sieht doch, wohin das führt!“ – eine etwas platt-populistische Feststellung mit einem wahren Kern. Das Prinzip, auf dessen Grundlage unser Gemeinwesen funktioniert, nennt sich „Repräsentative Demokratie“. Soll heißen: Der Bürger wählt für fällige Entscheidungen seine Stellvertreter. Und meistens funktioniert das ja auch ganz gut. Manche Entscheidungen erfordern allerdings einen Grad von Sachverstand und Fachwissen, den kaum jemand so ohne weiteres mitbringt – zusätzliche Fertig- und Fähigkeiten von „außen“ schaden da bestimmt nicht. Zumal in unseren Zeiten, in denen der Austausch von Argumenten und Ideen so viel leichter geworden ist als früher. Rein technisch gesehen wäre also mehr Bürgerbeteiligung durchaus machbar. Vorausgesetzt, die Bürger wollen das… Langer Schreibe kurzer Sinn: Machen Sie mit, bringen Sie sich ein! Werden Sie Mitglied in der Dorfgemeinschaft. Der erste Schritt: Schauen Sie einfach mal vorbei, lernen Sie uns kennen, hören Sie zu und diskutieren Sie mit uns. Der zweite Schritt: Laden Sie sich Ihr Beitrittsformular herunter, füllen Sie es aus und lassen Sie es uns zukommen. Und natürlich können Sie auch den zweiten Schritt vor dem ersten tun – Hauptsache, Sie engagieren sich – für Ihre Ziele, für Ihren Ort, für die Zukunft auch der nächsten Generation.

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